Skip to content

…doch nicht alles Organic?

Hast Du Dich schon Mal gefragt was “Bio” oder „Organic“ eigentlich bedeutet?

Was ist überhaupt das berühmte „grüne Blatt“ Siegel? Und wer entscheidet überhaupt über die Qualität einer Ware? Wir erklären es Euch ein wenig.

Der ganze ökologische Lebensmittel Boom fing an, als Nahrungsmittel nicht mehr natürlich produziert wurden, sondern als Massenprodukt. Es gibt nicht mehr viele Fleckchen unberührte Natur, wo Kühe unbesorgt und ohne Stress auf der Weide aufwachsen können, und den grünen Rasen geniessen können. 

Heutzutage zählt nur das Endprodukt: Wieviel Milch gibt die Kuh und wieviel Fleisch kann der Produzent verkaufen. Ja Produzent – Unternehmer. Personen welche für unsere Lebensmittelherstellung  verantwortlich sind, sind keine Bauern mehr. Die Mehrheit der produzierten Lebensmittel wird maschinell hergestellt. Und die Maschinen  sind heute das Vieh. Das Gleiche gilt für Pflanzen. Warum sollte ich auf einer Fläche von 1ha  eine Tonne Rote Beete anbauen, wenn ich auf der selben Fläche das  fünffache anbauen kann. Fast… Denn hier beginnt die Abwärtsspirale. 

Wir achten darauf, was wir unseren  Kunden anbieten und woraus sie künftig Ihre Lebensmittel und Kräuter gewinnen werden. Lasst uns etwas Ordnung in die Materie bringen:

Weisst Du, was Du wirklich kaufst? 

Seit  Jahren übertreffen sich die Produzenten gegenseitig, wenn es darum geht, ökologische und natürliche Logo Designs zu entwerfen, ebenso wie  organisch und natürlich klingende Namen. Hat jemand überhaupt einen Blick ins Innere geworfen? Und stimmen die Bezeichnungen, die auf die Rückseite der Verpackungen geklebt werden?

In  Wahrheit kann jeder Hersteller eines beliebigen Produktes auf der  Verpackung alles drauf schreiben was er möchte. Es gibt praktisch keine  Aufsichts- oder Kontrollstellen welche die Deklaration auf Inhaltsstoffe  überprüfen, bevor Sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.  Am häufigsten betrifft es Lebensmittel und Gartenprodukte. Wo ist das Problem auf der Verpackung „ORGANIC“ oder ähnliches zu vermerken? Theoretisch gibt es  kein Problem. Der einzige Hinderungsgrund ist das Gewissen des  Herstellers ob er mit uns ehrlich umgeht oder nicht. 

Woher sollen wir demnach wissen, wie das Produkt wirklich ist?

Zertifikate – Vertrau nicht immer NUR auf die Aussagen des Herstellers.
Gleich  nach entdecken des Wortes Organic, Eco, Bio, schau auf der Verpackung  nach, welche Institution dieses Produkt getestet hat und wurde dem  Hersteller ein Zertifikat erteilt, oder eine Seriennummer, die es dem  Hersteller erlaubt das Produkt in Umlauf zu bringen als ein ökologisch, oder zumindest zur ökologischen Anwendung. Einige solcher  Institutionen sind z.B.:

  1. DEMETER
  2. BIO
  3. AGRICULTURE BILOGIQUE 
  4. SHC
  5. USDA ORGANIC
  6. AGRICULTURE BILOGIQUE

Wenn  Du Dich für gekennzeichnete und zertifizierte Produkte durch oben  benannte Prüfstellen entscheidest, achte darauf ob das Logo nicht einfach auf die Verpackung gedruckt wurde, quasi als Imitat ohne jegliche nummern.
Ein verantwortlicher Hersteller gibt immer die Nummer des Zertifikates an wie z.B.: hier

Aber wo ist das berühmte grüne Blatt?

Mit dem grünen Blatt ausgezeichnete Produkte sind verzehrfertig, darum findest Du diese Siegel nicht auf Produkten, die für die Landwirtschaft gedacht sind, sondern nach ökologischen Prinzipien angebaute Lebensmittel.

Was besagt dieses Zeichen?

Es  besagt, daß das Produkt welches wir erwerben, aus nachhaltiger Landwirtschaft oder Industrie stamm, welche bestimmten Kontrollen unterliegen. Erst wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wird der Hersteller auf der Verpackung ein Zertifikat oder die besagte ID eintragen,

Blut- und Knochenmehl welches einst lebte… 

Jetzt  fragst Du Dich sicherlich, welche Bedeutung das hat, da Du in Deinem  Grow Room wohl kaum Round Up spritzen wirst. Es spielt eine große Rolle. Nehmen wir zum Beispiel das Blutmehl. Blut, welches einst durch ein Lebewesen floss. 

Aber wie hat das Tier gelebt?  Was hat es gegessen? Wurde es mit Wachstumshormonen behandelt? 

Wenn Du zertifizierte Produkte kaufst, kannst Du solche Belastungen zum Großteil vermeiden.

Auch Dein Biodünger gibt nur die rudimentären Elemente ab, statt pharmazeutische Abfälle. Das Gleiche gilt für Fischmehl oder unterschiedliche Arten von Fledermausguano, und jeglicher aus dem Tier abstammenden Zusätze.

Es lohnt sich auf Echtheit der Bio-Organic Produkte zu achten, welche Du zum Züchten Deiner Pflanzen verwendest, wenn Du Bio Qualität erhalten möchtest. 

Jeder Kunde entscheidet mit seinem kauf, wovon mehr produziert wird oder weniger. Somit trägt jeder dazu bei wie unsere Umwelt in der nahen Zukunft aussehen wird.